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22. März 2012
Zweite Betriebsphase gibt SAFs neue ImpulseDie zweite Entwicklungs- und Betriebsphase (CDOP 2 – Continuous Development and Operations Phase) des Netzwerks von Satellitenauswertungszentren (Satellite Application Facilities - SAF) von EUMETSAT, die in diesem Monat angelaufen ist, wird die Palette an SAF-Produkten und -Diensten in den nächsten fünf Jahren verbessern und ausbauen.
CDOP-2 ging die erfolgreiche erste Phase CDOP-1 der letzten fünf Jahre voraus, in denen die acht SAFs hochwertige Produkte entwickelt und den Anwendern zur Verfügung gestellt haben, wovon die Mitglieder und Kooperationsstaaten von EUMETSAT sowie eine weltweite Gemeinschaft von Nutzern profitieren. In der zweiten Phase CDOP-2 werden die acht SAFs die operationelle Lieferung der Datenprodukte, die während CDOP-1 entwickelt wurden, fortsetzen und auch die notwendigen Verbesserungen vornehmen. Außerdem werden neue Produkte die sich wandelnden Anforderungen der europäischen Wetterdienste und anderer Anwender aufgreifen. Da die SAFs fester Bestandteil des gesamten Bodensegments von EUMETSAT sind, werden sie während CDOP-2 die Nutzung des Potenzials der nächsten Satellitengeneration von EUMETSAT, nämlich MTG (Meteosat Third Generation) und EPS-SG (EUMETSAT Polar System Second Generation), vorbereiten. Dabei werden sie verbesserte und vollkommen neue Sensoren nutzen. Sie werden mit der wissenschaftlichen Definition und Entwicklung von MTG- und EPS-SG-Produkten beginnen. Diese Arbeit wird in der dritten Phase CDOP-3 von 2017 bis 2022 abgeschlossen, wenn diese Satelliten den Betrieb aufnehmen. Die Aktivitäten von CDOP-2 und der Ausbau des Produktportfolios werden internationale Initiativen unterstützen. Dazu gehören die Initiative zur Globalen Umwelt- und Sicherheitsüberwachung (GMES), der Global Framework for Climate Services (GFCS) und die Initiative Sustained, Coordinated Processing of Environmental Satellite Data for Climate Monitoring (SCOPE-CM, nachhaltige und koordinierte Verarbeitung von Umweltsatellitendaten zur Klimaüberwachung) der Weltorganisation für Meteorologie. Über EUMETSAT Die europäische Organisation für die Nutzung meteorologischer Satelliten ist eine zwischenstaatliche Organisation mit Sitz in Darmstadt, Deutschland, mit derzeit 27 europäischen Mitgliedsstaaten (Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland (vorbehaltlich Ratifizierung), Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Luxemburg, die Niederlande, Norwegen, Österreich, Polen, Portugal, Rumänien, Schweden, Schweiz, Slowakei, Slowenien, Spanien, die Tschechische Republik, Türkei, Ungarn und das Vereinigte Königreich) und vier Kooperationsstaaten (Bulgarien, Island, Litauen und Serbien). EUMETSAT betreibt gegenwärtig die geostationären Satelliten Meteosat-8 und -9 über Europa und Afrika sowie Meteosat-7 über dem Indischen Ozean. Metop-A, Europas erster polarumlaufender Wettersatellit, wurde im Oktober 2006 gestartet und liefert seit dem 15. Mai 2007 operationelle Daten. Der Meeresbeobachtungssatellit Jason-2, der am 20. Juni 2008 an den Start ging, erweitert die bisherige Palette von EUMETSAT um Daten zu ozeanischen Wasserständen, Wellen und Seegang. Die Daten und Produkte von EUMETSAT leisten einen bedeutenden Beitrag zur Wettervorhersage und Überwachung der Umwelt und des globalen Klimas. |
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