EUMETSAT booth ESS2016

EUMETSAT und MERCATOR OCEAN zeigen auf der European Space Solutions Konferenz die Vorteile der marin

EUMETSAT booth ESS2016
EUMETSAT booth ESS2016

EUMETSAT und Mercator Ocean richten auf der vierten ‚European Space Solutions‘-Konferenz, die heute unter der niederländischen EU-Ratspräsidentschaft im niederländischen Den Haag beginnt, am 1. Juni eine Veranstaltung mit dem Titel „Copernicus: Creating Value for our oceans“ aus.

Last Updated

22 October 2020

Published on

30 May 2016

Auf der Veranstaltung wird gezeigt, wie die Verknüpfung der marinen Daten der Copernicus - und EUMETSAT-Satelliten sowie der marinen Daten des vonMercator -geführten Copernicus Marine Environment Monitoring Service konkrete sozioökonomische Vorteile für die ‚Blaue Wirtschaft‘ in Europa bieten kann.

„Wasserqualität und Meeresfärbung“, „Sichere Schifffahrt und Strömungen“, „El Niño und Oberflächentemperatur der Meere“ werden die Hauptthemen sein, sowie die Aufnahme der bald auch in Afrika verfügbaren marinen Copernicus-Daten durch die Nutzer.

EUMETSAT Stand auf der European Space Solutions 2016
EUMETSAT Stand auf der European Space Solutions 2016

"Die höhere Auflösung der Sentinel-3A-Daten gewährleistet verbesserte Meeresprodukte, mit denen das Fischereimanagement unterstützt und das Meer für westafrikanische Nutzer sicherer gemacht werden kann"

Eine Reihe von Vorträgen befasst sich mit typischen Anwendungsfällen mariner Copernicus-Daten und -Informationen und den Vorteilen der neuen Datensätze, die von den kürzlich gestarteten Jason-3- und Sentinel-3A-Satelliten erwartet werden.

Im Rahmen der einzelnen Vorträge zeigt jeweils ein Wissenschaftler den Mehrwert der neuen Daten für verschiedene Anwendungsfälle auf und ein Nutzer erläutert die in Europa und Afrika zu erwartenden sozioökonomischen Vorteile.

Georges Wiafe vom Coastal and Marine Resources Management Centre an der University of Ghana sagt hierzu: „Die höhere Auflösung der Sentinel-3A-Daten gewährleistet verbesserte Meeresprodukte, mit denen das Fischereimanagement unterstützt und das Meer für westafrikanische Nutzer sicherer gemacht werden kann.

“Ich bin mir gewiss, dass die Verbindung der Sentinel-3- und Jason-3-Daten wird uns tabellarische Übersichten potentieller Fischereizonen liefern, wie auchdie Meeresüberwachung in der Region erheblich verbessern."

EUMETSAT wurde von der EU mit dem Betrieb der marinen Jason-3- und Sentinel-3A-Copernicus-Missionen betraut, die am 17. Januar bzw. 16. Februar 2016 gestartet wurden und sich derzeit in der Inbetriebnahmephase befinden.

Mercator Ocean betreibt und entwickelt für die EU den Copernicus Marine Environment Monitoring Service.

Diese Einrichtungen arbeiten eng zusammen, um den Nutzergemeinden der marinen Copernicus-Daten den bestmöglichen Daten- und Informationsdienst zu bieten.

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