EUMETSAT-ESA-Flight-Operations

EUMETSAT wird von ESA entwickelte Trägerraketen und Flugsoftware nutzen

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Während einer virtuellen Sitzung des EUMETSAT Rates am heutigen Tage unterzeichnete EUMETSAT Generaldirektor Alain Ratier in Anwesenheit von Dietrich Wörner, dem Generealdirektor der europäischen Satellitenagentur, eine partnerschaftliche Erklärung über die institutionelle Nutzung der Ariane 6 und Vega C Trägerraketen.

Last Updated

02 December 2020

Published on

02 December 2020

“EUMETSAT ist bereits langjähriger Kunde der Ariane Startdienste. Mit dieser Unterschrift bringen wir unser Vertrauen in die nächste Generation europäischer Trägerraketen zum Ausdruck und bekräftigen unsere Unterstützung der europäischen Weltraumstrategie.“, sagte Ratier.

Die Unterzeichnung basiert auf Entscheidungen des EUMETSAT Rates, die Verträge über Ariane-5 Startdienste in Verträge über Ariane-64 Startdienste für zwei Meteosat Satelliten der dritten Generation (MTG-I2 und MTG-S1) umzuwandeln und Ariane-62 für den Start der ersten Metop Satelliten der zweiten Generation in Betracht zu ziehen.

Während der gleichen Sitzung unterzeichneten Ratier und Wörner ein Kooperationsabkommen für den Bereich Flugbetrieb.

EUMETSAT wird von ESA entwickelte Trägerraketen und Flugsoftware nutzen

Der Hauptzweck dieses Abkommens ist die vereinfachte Nutzung der von dem Operationszentrum der ESA (ESOC) entwickelten generischen Steuer- und Überwachungssoftware, welche von der Industrie auch für den Einsatz auf EUMETSAT Satelliten-Systemen vermarktet wird. Das Abkommen schafft den Rahmen für die Identifikation von Kooperationsmöglichkeiten im Bereich Weltraumwetter. 

“Durch dieses Abkommen gewinnen wir Einblick in die ESA Entwicklungs-Roadmap der nächsten Generation von Flugsoftware, die wir für unsere zukünftigen Mission Control Systeme nutzen möchten, sowohl für unsere eigenen wie auch für die Copernicus Missionen. Dies bietet uns die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch über Flugdienste und die Entwicklung und Instandhaltung von Bodensystemen.“, sagte Ratier. 

ESA Generaldirektor, Johann-Dietrich Wörner, sagte: „Dies ist ein weiterer wichtiger Schritt in den Beziehungen zwischen EUMETSAT und ESA und basiert auf gegenseitigem Vertrauen und Interesse an einer guten Zusammenarbeit.“

Die Unterzeichnung dieser beiden Vereinbarungen schafft optimale Bedingungen für EUMETSAT, um für ESA Programme entwickelte und durch die Industrie vermarktete Technologien und Systeme nutzen zu können. Dies ist eine der Zielsetzungen der gemeinsamen Erklärung über Zukunftsvisionen und Ziele für gemeinsame Beiträge von ESA und EUMETSAT zu der europäischen Weltraumstrategie, die 2017 von Ratier und Wörner unterzeichnet wurde.

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